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Soziales Engagement
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Was ist nach einem Todesfall zu tun?

Was ist nach einem Todesfall zu tun?

 

Um diese Abmeldungen kümmert sich das Standesamt:


Österreichische Meldebehörde (Zentrales Melderegister - ZMR)


Hauptverband der österr. Sozialversicherungsträger (gesetzliche Kranken-,

Pensions- und Unfallversicherungsträger)
 

·         Staatsbürgerschaftsstelle (bei österr. StaatsbürgerInnen)

 

·         Führerscheinregister

 

·         Zentrales Personenstandsregister

 

·         Konsularische Vertretungsbehörde in Österreich (bei nicht österreichischen StaatsbürgerInnen)

 

Um diese Um- und Abmeldungen kümmern sich die Hinterbliebenen selbst:

 

·         Mietverträge - Treten die Erben in den Mietvertrag ein oder wollen sie den Vertrag kündigen? *

 

·         Mitgliedschaften bei Vereinen, Organisationen, Gewerkschaften

 

·         Bankkonten, Dauer- oder Einziehungsaufträge bei Geldinstituten

 

·         Versicherungsverträge

 

·         Rundfunk- und Fernsehbewilligungen, Kabel, Pay-TV

 

·         Gas- und Strombezug, Fernwärme

 

·         Post, Telekom, Mobilfunkbetreiber

 

·         Abonnements von Zeitungen und Zeitschriften

 

·         Kirchenbeitrag

 

·         KFZ-Zulassung (Ab- bzw. Ummeldung)

 

·         Waffenschein, etc.

 


* bei Wohnungsauflösung/Kündigung sind zu benachrichtigen:

Vermieter

 

·         Energie-, Stromversorger

 

·         Telefongesellschaft

 

·         Rundfunkgebühren, Fernsehgesellschaften (z.B. ORF-Gebühren via GIS, Hotline 0810 00 10 80)

 

Wer nach den engsten Angehörigen noch verständigt werden soll:

 

Arbeitgeber oder Pensionsstelle

 

·         Eventuelle Sterbegeld- und Pflegegeldansprüche (eventuell Neuantrag notwendig) prüfen

 

 

Bank


Bankomat- und Kreditkarten vernichten oder an das Geldinstitut zurückgeben


Daueraufträge und Einziehungsaufträge ändern bzw. löschen


Eventuell neues Girokonto für Hinterbliebene eröffnen

 

 

 

Versicherungen

 

Folgende Dokumente werden zur Behebung von Versicherungssummen benötigt:

 

·         Sterbeurkunde

 

·         Versicherungspolizze

 

·         Bestätigung über die letzte Prämieneinzahlung

 

·         Lichtbildausweis des Antragstellers

 

 

 

Weitergabe von Unternehmen

 

Die für Sie zuständige Gewerbebehörde finden Sie unter www.help.gv.at

 

 

 

Diese finanziellen Ansprüche haben Sie als HinterbliebeneR

 

Sie bekommen unter bestimmten Voraussetzungen Kostenzuschüsse von einigen Stellen (Krankenkassen, Gewerkschaften, Vereine etc.) Prüfen Sie, ob Sterbegeldansprüche bestehen. Für Opfer von Verbrechen gibt es unter Umständen ebenfalls einen Zuschuss. Nähere Auskünfte erhalten Sie beim Bundessozialamt Telefon: +43 (0)1 588 31.

 

Sie beantragen eine Witwen-, Witwer- und Waisenpension bei dem Versicherungsträger, bei dem der/die Versicherte in den letzten 15 Jahren überwiegend versichert war.

 

 

Steuerliche Behandlung von Bestattungsaufträgen

 

Als BegräbnisbestellerIn können Sie die bezahlten Begräbniskosten im Verlassenschaftsverfahren (Notar) in Nachhinein geltend machen. Ist kein hinreichendes Nachlassvermögen vorhanden, können Sie die Kosten in einem bestimmten Ausmaß als außergewöhnliche Belastung steuerlich geltend machen.

 

 

Wissenswertes zum Thema Erben - Verlassenschaftsverfahren
 

Das Standesamt benachrichtigt das Verlassenschaftsgericht wenn ein Sterbefall eingetreten ist. Dann wird automatisch ein Verlassenschaftsverfahren eingeleitet. Der Notar/die Notarin verständigt die Angehörigen. Sie müssen also nicht von sich aus Kontakt zum Notar aufnehmen.

 

Als AngehörigeR geben Sie bei der Todesfallaufnahme die wichtigsten Daten über den Erblasser und sein Vermögen zu Protokoll. Bringen Sie zu diesem Termin die Personaldokumente des Verstorbenen mit.


 

Vorbereitung der Dokumente zur Verlassenschaftsabhandlung
 

·         Name, Adresse, Familienstand und Geburtsdaten der nächsten Verwandten

 

·         Standesdokumente (Geburtsurkunde, evtl. Heiratsurkunde, evtl. Scheidungsdekret)

 

·         Staatsbürgerschaftsnachweis des Verstorbenen

 

·         Meldenachweis des Verstorbenen

 

·         Letztwillige Verfügungen, Testamente

 

·         Vormundschaftsdekrete

 

·         Letzte Pensionsabschnitte des Verstorbenen

 

·         Kurze Aufstellung und Belege über den Nachlass

 

·         Aufstellung und Belege über Schulden sowie Auslagen anlässlich der letzten Krankheit, des Todesfalls und des Begräbnisses

 
 

Es ist möglich, sich bei der Todesfall-Aufnahme vertreten zu lassen. Der Notar/die Notarin übernimmt vorhandene Testamente. Danach fordert das Abhandlungsgericht den vermutlichen Erben zur Erbantrittserklärung auf. Dieser entscheidet, ob er den Nachlass übernehmen oder ausschlagen will. Im Falle einer positiven Erbantrittserklärung muss der Erbe beweisen, dass ihm das Erbe zusteht. Bei widersprüchlichen Erbantrittserklärungen kann es unter Umständen zu einem Erbrechtsstreit kommen, sofern beim Notar keine Einigung erzielt wird.

 

 

(Diese Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit)

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