Kleidung zur Beerdigung

Kleidungsrituale in der Vergangenheit

Bestattung Himmelblau Wien Kleidung zur Beerdigung

Trauerfeiern von Verstorbenen werden in den meisten Kulturen ritualisiert und umfassen neben religiösen Riten auch Handlungsweisen ebenso wie Bekleidungsregeln. Je nach Region und Kultur können sich diese Rituale gravierend unterscheiden. In der westlichen Welt hat sich beispielsweise die Farbe Schwarz im Zusammenhang mit Beerdigungen etabliert.

In der Vergangenheit musste man sich streng daran halten wer welche Kleidung zu tragen hat. Eine sehr schwarze Bekleidung war Ausdruck einer sehr nahen Beziehung zum Verstorbenen. Ein dunkles Grau drückte aus, dass man nicht zum engsten Kreis gehört. Im Grundsatz gelten diese Regeln noch heute, werden aber nicht mehr so streng angewendet.

Trauerbekleidung in der heutigen Zeit

Jeder Verstorbene und jede Trauerfeier ist unvergleichbar. Die Angehörigen legen heutzutage weitgehend selbst fest, welche Bekleidung sie für die Trauerfeier eines geliebten Menschen für angemessen halten. Es ist also nicht unbedingt schwarze Bekleidung notwendig, es wird jedoch empfohlen, eher gedecktere und dunklere Farbtöne zu wählen. Grundsätzlich sollte die Bekleidung nicht zu schrill oder extravagant sein. Die Familie des Verstorbenen kleidet sich auch heute noch tendenziell in Schwarz.

Bei eleganteren Trauerfeiern ist bei Männern ein dunkler Anzug mit schwarzer Krawatte und bei Frauen ein dunkles schlichtes Kleid mit entsprechender Kopfbedeckung empfehlenswert.

Ausnahmen

Immer wieder kommt es vor, dass Verstorbene bereits zu Lebzeiten festlegen wie sie bestattet werden wollen und in welcher Kleidung die Trauergäste erscheinen sollen. In solchen Fällen ist es immer wieder erwünscht, dass sich die Angehörigen als Zeichen der Lebensfreude sehr farbenfroh kleiden.

Die gebräuchlichen Bekleidungsregeln werden auch teilweise abgewandelt, wenn der Verstorbene einer besonderen Gruppe angehört hat, die für ihn bedeutsam war. War der Verstorbene etwa ein leidenschaftlicher Sportler, so kommt es vor, dass seine Kollegen als Zeichen der Nähe in einer speziellen Mannschaftsuniform erscheinen.