Krone Interview 18.10.2019

Es geht auch ums Geld!

Trotz aller Emotionen, die ein Todesfall auslöst, geht es bei einer Bestattung auch ums Geld.

Eigentlich sollte man eine Bestattungsvorsorge so selbstverständlich regeln, wie ein Testament. Der Tod eines Menschen kommt meist unverhofft und trifft die Angehörigen hart. Zur Trauer kommt die Pflicht, den Verstorbenen innerhalb kurzer Zeit bestatten zu lassen. Vieles muss dann bedacht, entschieden und erledigt werden.

Was kommt nach dem Tod?
Was nicht geregelt ist, wird in der Regel automatisiert, von den Krankenhäusern oder den Wohnheimen. Vieles entspricht dann nicht mehr dem Wunsch oder den Vorstellungen des Verstorbenen oder der Verstorbenen, vor allem können so auch die Kosten aus dem Rahmen laufen, weil man ja keine andere Wahl mehr hat. Daher ist es hilfreich, sich rechtzeitig mit dem Thema zu befassen und vorzusorgen. Es ist jederzeit möglich, sowohl den Bestattungsablauf, als auch einen Kostenrahmen für die Begräbniskosten noch zu Lebzeiten festzulegen. Wir haben Mag. Georg Haas von der privaten Bestattung Himmelblau gefragt, worauf man bei einer Bestattungsvorsorge achten sollte.

Sterben ist teuer. Wie bleibt der Tod bezahlbar?
Wer sich rechtzeitig mit dem Thema befasst, kann sich gründlich informieren, Angebote mehrerer Bestattungsunternehmen einholen und sich für die gewünschte Form der Beisetzung entscheiden. Im Todesfall müssen die Angehörigen dann nur noch die zuvor ausgewählte Firma informieren. Wir freuen uns über jeden, der zu einer unverbindlichen Beratung kommt und nehmen uns auch ausreichend Zeit dafür. Auch auf vielen Friedhöfen kann die gewünschte Grabstätte schon zu Lebzeiten vereinbart und bezahlt werden. Auch dies erspart in der ersten Phase der Trauerzeit viele Überlegungen, Wege und auch Geld.

Mit welchen Kosten muss man rechnen?
Eine Erdbestattung in ihrer einfachsten Form kostet zwischen 4.000 und 6.000 Euro (sofern man bereits ein Familiengrab hat). Die Kosten für eine Feuerbestattung mit Urnengrab liegen nur unwesentlich darunter, etwa bei 3.000 bis 4.500 Euro. Versicherungsunternehmen bieten Sterbegeldversicherungen an, die im Todesfall eine vereinbarte Summe auszahlen. Je früher man sie abschließt, desto geringer sind die Raten. Beratung und Vergleiche machen auch hier Sinn. Bei einer Geldrücklage auf dem Sparbuch müssen die Erben eine umfassende Vollmacht erhalten, damit das Geld schon vor der Testamentseröffnung nutzbar für die Bestattung ist. bestattung-himmelblau.at