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Mit dem Tod auseinandersetzen

So wie die Geburt ist auch der Tod ein Teil des Lebens. Aus Gründen der Angst und Tabuisierung wird dieses Thema häufig ignoriert und eine erforderliche Diskussion vermieden.

 

Dabei wäre es auch im Sinne der Trauerbewältigung wichtig, sich mit dem Tod zu befassen.

 

Laut neuesten Erkenntnissen der Trauerforschung können nämlich Menschen, die sich mit den Themen Tod und Sterben auseinandersetzen, den Verlust eines geliebten Menschen besser und schneller verarbeiten.

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Einen Verlust verarbeiten

Grundsätzlich ist es gut, Gefühle der Trauer zuzulassen und mit nahestehenden Personen über den Kummer zu sprechen. Durch das Reden werden Gedanken geordnet und Gefühlen wird Ausdruck verliehen, was den Verarbeitungsprozess positiv beeinflussen kann. Es gibt aber auch Menschen, die ihre Trauer lieber im Stillen verarbeiten möchten. In manchen Fällen kann ein erzwungenes „darüber reden“ auch negative Effekte haben, da eine allzu häufige Erinnerung an den Verstorbenen die Trauer noch zusätzlich verstärkt. Deshalb sollten Betroffene in sich hineinhören um zu erfahren, was ihnen in dieser Situation wirklich gut tut.

 

Viele trauernde Menschen haben ein ausgeprägtes Bedürfnis nach Ruhe und möchten sich nach dem Tod eines Angehörigen zurückziehen. Manchen aber hilft es, rasch wieder alltägliche Tätigkeiten zu verrichten, Freunde und Familienangehörige zu treffen und möglichst so weiterzuleben wie vor dem Todesfall. Aktive Phasen können Rückzugsphasen ablösen, oft auch plötzlich. Aktivitäten in der Natur, das Aufsuchen von Erinnerungsorten und persönliche Rituale können helfen, mit den aufkommenden Gefühlen der Trauer umzugehen.

 

Freunde und Angehörige von Trauernden wissen oft nicht wie sie mit der ungewohnten Situation umgehen sollen und ziehen sich im schlimmsten Fall von der trauernden Person zurück. Das ist für die Betroffenen eine schmerzhafte Erfahrung. Wenn Sie einen trauernden Freund oder Angehörigen unterstützen möchten, dann bieten Sie Ihre Gesellschaft an, sagen Sie klar und deutlich: „Ich bin für dich da, wenn du mich brauchst.“

 

Die meisten Menschen verfügen über die angeborene Fähigkeit, Trauersituationen über kurz oder lang gut zu bewältigen. Tun Sie sich selbst etwas Gutes und nehmen Sie sich die Zeit, die Sie brauchen. Versuchen Sie aber allmählich, wieder nach vorne zu sehen.

 

Nutzen Sie die Trauerfeier um sich zu verabschieden. Als Ihr Bestattungsunternehmen stehen wir an Ihrer Seite und gehen auf Ihre individuellen Anliegen und Wünsche ein. Lesen Sie hier mehr zur Kleidung bei der Trauerfeier.

Professionelle Hilfe

Wenn Sie reden möchten aber niemanden haben, oder wenn sich die Trauer stetig verstärkt und keine Verbesserung absehbar ist, sollten Sie Hilfe in Anspruch nehmen. Die Caritas Socialis, SeelsorgerInnen oder TrauerbegleiterInnen können Sie effektiv unterstützen.

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