Rund um die Naturbestattung:
Ablauf, Kosten & Trends

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Als Naturbestattung bezeichnet man jene Bestattungsformen, bei denen die Asche des Verstorbenen in der Natur beigesetzt wird. Das kann eine Beerdigung im Wald, einem Garten, in den Bergen oder die Beisetzung in einem Fluss bedeuten. Die Naturbestattung umfasst viele Möglichkeiten der Bestattung im Grünen und wird in Österreich immer beliebter.

Denn der Ausdruck der Naturverbundenheit und eine alternative Bestattungsform sind für viele tröstende Gedanken.

Arten von Naturbestattungen

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Baumbestattung

Die Baumbestattung ist eine der beliebtesten Formen der Naturbestattung. Bei einem solchen Baumbegräbnis wird die Urne mit der Asche des Verstorbenen in die Erde und das Wurzelwerk eines Baumes eingebettet. Wird die Urne in einem Wald beigesetzt, spricht man auch von einer Waldbestattung.

Die Urne für Baumbestattungen muss biologisch abbaubar sein, damit sie ins Erdreich eingehen kann und eine nachhaltige Bestattung gewährleistet ist. Auf einem Waldfriedhof kann man meist entscheiden, ob man an einem Einzelbaum begraben werden möchte, der Platz für eine Urne bietet, oder sich für einen Familienbaum mit Platz für Verwandte und Freunde entscheiden. Auch Gemeinschaftsbäume mit bis zu 10 Urnenplätzen stehen meist zur Auswahl.

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Seebestattung, Flussbestattung & Meerbestattung

Je nachdem ob die Überreste des Verstorbenen in einem See, Fluss oder das Meer bestattet werden, spricht man von einer Seebestattung, Flussbestattung oder Meerbestattung. Für solche Bestattungen im Wasser sind spezielle Urnen nötig, die sich im Wasser auflösen und die Asche freigeben.

Nicht in jedem Gewässer in Österreich kann eine Seebestattung stattfinden. In Österreich gibt es die Donaubestattung als einzig zulässige Wasserbestattung. Im Ausland gibt es für Beisetzungen im Meer oder Seen mehr Möglichkeiten. Besprechen Sie mit Ihrem Himmelblau Berater oder Beraterin die Möglichkeiten einer solchen Seebestattung.

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Wiesenbestattung

Bei einer Wiesenbestattung wird die Urne auf einer Wiesenfläche unter die Grasnarbe beigesetzt. Die Grasdecke wird nach der Beisetzung wieder geschlossen und Gräser, Blumen schmücken die Grabstelle des geliebten Menschen. Bei solchen Wiesenbestattungen ist ein Grabstein vorgesehen. Alternativ kann eine Gedenktafel auf dem Areal angebracht werden, das mit Namen und Daten des Verstorbenen an ihn erinnert.

Eine weitere, in Österreich noch wenig verbreitete Methode, ist das Verstreuen der Asche auf einer Streuwiese. Das Ausstreuen der Asche in der Natur ist in Österreich streng verboten. Auf manchem Naturfriedhof gibt es jedoch ein speziell gekennzeichnetes Gebiet, die Streuwiese, wo die Asche frei verstreu werden kann.

Bergbestattung

Die Berglandschaft in Österreich ist für viele Menschen Wohlfühlort und birgt viele schöne Erinnerungen. Der Wunsch, an einem solch besonderen Flecken Natur die letzte Ruhe zu finden, kann mit einer Bergbestattung oder Almbestattung nachgegangen werden. Spezielle Naturfriedhöfe in den Bergen ermöglichen eine Beisetzung der Urne in der Alpennatur, wo die Grabstätte im Frühling mit Bergblumen übersät ist und im Winter der Schnee für geruhsame Atmosphäre sorgt.

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Luftbestattung

Bei einer Luftbestattung wird die Asche des Verstorbenen von einem Flugzeug, Helikopter oder Heißluftballon aus frei in der Natur verstreut. Besonders für freiheitsliebende und abenteuerlustige Menschen ist diese Art der Bestattung ein letztes aufregendes Erlebnis, das auch den Hinterbliebenen lange in Erinnerung bleibt. In Österreich ist diese Art der Naturbestattung nicht erlaubt. In einigen Nachbarländern kann man eine solche Luftbestattung allerdings durchführen lassen.

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Naturbestattung mit Himmelblau

Wir bei der Bestattung Himmelblau richten Naturbestattungen in Wien aus. Mit persönlicher Beratung und einem Ohr für Ihre Anliegen beraten wir Sie zu unserem umfassenden Angebot.

Ablauf einer Naturbestattung

Versorgung des Verstorbenen

Nach dem Tod wird der Leichnam ärztlich untersucht. Dabei wird die Todesursache festgestellt und Details für die Sterbeurkunde gegeben. Der Bestatter holt den Verstorbenen ab und kümmert sich um Reinigung, Ankleidung und Einbettung in einen Sarg.

Entscheidung für Bestattungsart

Mit Ihrem Bestatter vereinbaren Sie inzwischen die gewünschte Bestattungsart in der Natur. Im persönlichen Gespräch besprechen Sie Vorteile und Nachteile einer Naturbestattung und entscheiden sich für eine Baumbestattung, Seebestattung oder Almbestattung. Auch den Naturfriedhof und genauen Ort der Beisetzung und Feier können Sie vereinbaren. Das Bestattungsunternehmen kümmert sich um die gesamte Organisation der Beisetzung und Kommunikation mit Krematorium und Naturfriedhof.

Kremierung

Vor jeder Art der Naturbestattung ist eine Kremierung notwendig. Ihr Bestattungsunternehmen kümmert sich um Überführung und Abholung des Verstorbenen und übernimmt alle organisatorischen Aufwände mit dem Krematorium. Vor der Einäscherung wird dem Sarg ein einzigartiger Schamottstein beigelegt, der nicht verbrennt und eine sichere Zuordnung ermöglicht. Danach wir der Verstorbene mit dem Sarg in die Feuerkammer geschoben und verbrannt. Die Asche wird in eine Aschekapsel und Schmuckurne gebettet und vom Bestatter abgeholt.

Trauerfeier & Beisetzung

Je nachdem für welche Bestattungsart in der Natur Sie sich entscheiden, kann die Trauerfeier am Naturfriedhof in einer Aufbahrungshalle oder an der Beisetzungsstelle stattfinden. Auch Verabschiedungen in einer Kirche oder an einem anderen Ort nach Wahl sind möglich. Wie bei einer Erdbestattung oder Feuerbestattung ist es üblich, dass bei der Trauerfeier eine Trauerrede gehalten wird. Das kann durch einen Priester, einen Trauerredner oder eine nahestehende Person geschehen. Auch Musik, Fotos und Rituale zum Abschied finden bei einer Naturbestattung Platz. Nach der Beisetzung kann gemeinsames Beisammensitzen und ein Leichenschmaus von den Hinterbliebenen ausgerichtet werden.

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Trauerfeier in der Natur

Im Gegensatz zur traditionellen Erdbestattung ist es bei Naturbestattungen durchaus üblich, die Trauerfeier in der Natur am Grab abzuhalten. Besonders bei Waldbestattungen versammelt sich die Trauergemeinde direkt im Wald. Mit dieser besonderen Art der Trauerfeier im Grünen, wird die Naturverbundenheit zusätzlich ausgedrückt und die Schwere des Abschieds kann durch die beruhigende Umgebung abgemildert werden. Denn Natur und der Gedanke an einen Kreislauf des Lebens spendet Trost und wird Trauernden in der Natur besonders bewusst.

Es besteht aber auch die Möglichkeit, eine Trauerfeier abseits der Beisetzung zu veranstalten. Das ist besonders dann eine geeignete Wahl, wenn sich viele Leute verabschieden wollen und bei der Beisetzung selbst nicht genügend Platz für eine große Trauergesellschaft ist. Das kann z.B. bei Seebestattungen der Fall sein.

Vorteile einer Naturbestattung

Bis vor einiger Zeit fanden in Österreich vor allem Erdbestattungen mit Beisetzung am Friedhof statt. Heute gibt es den Trend zu Feuerbestattungen und besonders zu Naturbestattungen. Für viele Menschen ist es ein Trost in der Natur beigesetzt und in den Kreislauf des Lebens aufgenommen zu werden.

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Naturbestattungen & Bestattungsgesetz in Österreich

Auch bei Naturbestattungen in Österreich gilt die Friedhofspflicht. Manche Arten der Naturbestattungen sind in Österreich daher nicht umsetzbar und können nur im Ausland stattfinden. Oft ist die Gesetzeslage im Ausland in Bezug auf Naturbestattungen weniger streng und daher gibt es im Ausland auch oft mehr Möglichkeiten für solche Beerdigungen in der Natur. Auch eine Bestattung im Meer z.B. verlangt eine Reise ins Ausland. Jedoch sind Naturbestattungen im Ausland auch mit höheren Kosten und Organisationsaufwand verbunden, da eine Überführung nötig ist.

Wo kann man in der Natur bestattet werden?

Naturbestattungen können in Österreich auf Naturfriedhöfen stattfinden. Da in Österreich Friedhofspflicht besteht ist das Verstreuen der Asche an einem Wahlort nicht erlaubt. Auf manchen Naturfriedhöfen gibt es Streuwiesen, auf denen die Asche verteilt werden darf. Ansonsten muss die Asche immer in einer Urne beigesetzt werden.

In Österreich gibt es immer mehr Naturfriedhöfe, die Baumbestattungen, Waldbestattungen, Wiesenbestattungen anbieten. Diese Friedhöfe sind in Österreich meist privat geführt und werden von Vereinen und nicht religiösen Organisationen betrieben. Diese Naturfriedhöfe können ganz unterschiedlich aussehen und aus einem Waldstück, Berghang, einem Garten oder Park bestehen. Auch traditionelle Friedhöfe wie der Zentralfriedhof in Wien bieten mittlerweile Platz für Baumbegräbnisse oder ähnliches.

Naturbestattung & Kosten

Wie bei anderen Bestattungsarten, sind bei einer Naturbestattung mehrere Kostenfaktoren für die Bestattung zu bedenken. Sowohl die Bestatterkosten als auch die Fremdkosten wie Friedhofsgebühren zählen zu den Bestattungskosten.

So unterschiedlich die Arten der Naturbestattung sind, so individuell setzen sich auch die Gesamtkosten zusammen. Jede Naturbestattung geht mit einer Kremierung einher und hat daher einige ähnliche Kostenpunkte wie die Feuerbestattung. Bei den Unterschiedlichen Baumbestattungen oder Bergbestattungen kommt es aber auch auf die Gebühren des jeweiligen Naturfriedhofs an. Grabpflege und Grabstein sind bei Bestattungen in der Natur hingegen meist nicht notwendig, womit ein Kostenpunkt entfällt. Auch die Grabpflege ist bei Naturgräbern nicht notwendig. Bei einer Naturbestattung können Sie mit Gesamtkosten von ca. 4.000 € rechnen.

Bestattungsvorsorge treffen

Bereits zu Lebzeiten können Sie für Ihre eigene Naturbestattung vorsorgen und eine Bestattungsvorsorge abschließen. Entlasten Sie damit Ihre Hinterbliebenen bei Planung und Detailfragen zur Bestattung und sorgen Sie auch finanziell für ein Bestattung in der Natur vor.

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Urnen für Naturbestattungen

Wie bei jeder Feuerbestattung wird die Asche des Verstorbenen für eine Naturbestattung in eine Urne gebettet. Urnen für eine Naturbestattung sind aus Naturstoffen gefertigt und erfüllen spezielle Kriterien für die jeweilige Form der Beisetzung. Bei Baumbestattungen oder Waldbestattungen muss eine Urne biologisch abbaubar sein und besteht meist aus Holz. So kann sich die Urne im Laufe der Jahre zersetzen und auch die Asche der Verstorbenen kann in den Boden eingehen. Für Seebestattungen oder Meerbestattungen ist eine Urne vorgesehen, die sich auflöst. Diese Urnen bestehen meist aus Pappmaché oder Salz.