KREMATORIUM GRAZ ─ BESTATTUNG, ABLAUF & KOSTEN

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Viele entscheiden sich heutzutage für eine Feuerbestattung. Damit diese durchgeführt werden kann, muss die verstorbene Person in einem Krematorium in der Steiermark oder in einem der anderen Bundesländer eingeäschert werden. Im folgenden Beitrag erklären wir Ihnen, was ein Krematorium in Graz genau macht, wie der Ablauf einer Kremation ist und geben Ihnen weitere Infos in Bezug auf Kosten, Umweltverträglichkeit und Sargbeigaben.

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WAS KANN ICH MIR UNTER EINEM KREMATORIUM IN GRAZ VORSTELLEN?

Ein Krematorium – auch Feuerhalle genannt – ist eine Gebäudeanlage, in der Verstorbene in einem würdevollen Rahmen eingeäschert werden. In Graz gibt es sowohl eigenständige Krematorien als auch solche, die in den Betrieb eines Friedhofs integriert sind.

 

Die Ausstattung eines modernen Krematoriums in der Steiermark umfasst mehrere Bereiche:

  • Kühlanlagen: Bis zur Kremation werden die Verstorbenen in Kühlkammern gelagert.
  • Abschiedsraum: Angehörige und Freunde haben hier die Möglichkeit, sich in aller Ruhe von den Verstorbenen zu verabschieden. Der Raum kann individuell gestaltet werden und bietet Platz für Trauerfeiern.
  • Verbrennungsanlage: Das Herzstück einer Feuerhalle in Graz ist die Verbrennungsanlage. Moderne Anlagen verfügen über computergesteuerte Öfen, die den Kremationsprozess präzise überwachen und regeln.

ABLAUF EINER EINÄSCHERUNG IM KREMATORIUM IN GRAZ

HYGIENISCHE TOTENVERSORUNG DURCH DEN BESTATTER

Der erste Schritt, der vor einer Einäscherung in einem Grazer Krematorium getan werden muss, ist die Abholung des Leichnams durch das Bestattungsunternehmen. Im Bestattungsinstitut wird eine hygienische Totenversorgung vorgenommen. Diese beinhaltet, dass die verstorbene Person in einen hygienisch einwandfreien, ästhetischen und würdevollen Zustand gebracht wird. Anschließend wird der Leichnam in einen Kremationssarg gebettet und in das Krematorium in Graz überführt.

ZUORDNUNG EINES SCHAMOTTSTEINS

Um eine eindeutige Zuordnung auch nach der Kremierung in einem Krematorium in Graz zu gewährleisten, erhält jeder Leichnam einen feuerfesten Schamottestein. Dieser Stein trägt eine individuelle Einäscherungsnummer, die sowohl auf dem Stein als auch in den Unterlagen der Bestattung festgehalten wird. Vor der Verbrennung wird der Schamottestein auf den Sarg gelegt und verbleibt so während des gesamten Kremierungsprozesses. Nach Abschluss der Einäscherung wird der Stein zusammen mit der Asche in die Urne eingebettet.

Verabschiedung im Krematorium in Graz

Bevor die Verbrennung des Sarges erfolgt, kann auf Wunsch eine Trauerfeier in einem Krematorium in der Steiermark abgehalten werden. Dabei haben Angehörige die Möglichkeit den Kremationssarg zu schmücken und im Rahmen einer Zeremonie Abschied zu nehmen. Im Anschluss kann die Trauergesellschaft auch dabei sein, wenn der Sarg in den Kremationsofen geschoben wird. Ist das nicht gewünscht, findet die Verbrennung erst später statt.

Verbrennung im Kremationsofen

Die verstorbene Person wird im Sarg zusammen mit dem Schamottstein in den Kremationsofen des Krematoriums Graz eingebracht. Dort findet die Einäscherung statt, wobei die Temperatur und der gesamte Prozess von erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern überwacht wird. Zunächst verbrennen der Sarg, die Kleidung und das Gewebe. In der letzten Phase der Einäscherung erfolgt dann die Verbrennung der Knochen. Die Asche gelangt anschließend in eine spezielle Auffangvorrichtung im Ofen, wo sie abkühlen und später entnommen werden kann. Durchschnittlich dauert dieser Prozess ungefähr 1,5 Stunden. Dies ist aber von der Körpermasse der verstorbenen Person abhängig.

Verabschiedung nach der Kremation

Angehörige haben die Möglichkeit, auch nach der Einäscherung direkt im Krematorium in Graz Abschied zu nehmen. Die Urne wird dann für die Zeremonie würdevoll aufgebahrt. Die Gestaltung der Trauerfeier kann individuell mit dem Bestatter besprochen und an die persönlichen Wünsche angepasst werden.

Häufig findet die Trauerfeier aber nicht im Krematorium, sondern am Bestattungsort, beispielsweise am Friedhof oder direkt am Grab statt. So können Angehörige und Freunde die Verstorbenen in vertrauter Umgebung verabschieden und gemeinsam gedenken.

Aufbereitung der Asche

Nachdem der Kremationsprozess abgeschlossen ist, durchläuft die Asche noch einige Schritte, bevor sie den Angehörigen in einer Urne übergeben werden kann.

Zunächst wird die Asche aus dem Ofen entnommen und von nicht verbrannten Teilen getrennt. Anschließend werden die Asche und die verbliebenen Knochenstücke in einer Mühle zerkleinert. Die aufbereitete Asche und der Schamottstein werden in die Aschekapsel gefüllt und versiegelt. Außerdem wird an der Urne ein Schild mit den Daten der verstorbenen Person angebracht, damit die Asche eindeutig zugeordnet werden kann.

Überführung & Bestattung

Als letzten Schritt kümmert sich der Bestatter um die Überführung und holt die Urne von der Feuerhalle für die Bestattung ab. Nachdem der Kremationsprozess abgeschlossen ist, können Sie zwischen verschiedenen Bestattungsformen wählen:

 

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SARG FÜR EINÄSCHERUNG IN KREMATORIEN STEIERMARK

Auch bei einer Einäscherung ist ein Sarg gesetzlich vorgeschrieben. Jedoch bestehen Unterschiede zwischen einem Kremationssarg und jenen Särgen, die bei einer Erdbestattung zum Einsatz kommen.

 

  • Optik: Ein Kremationssarg ist meist sehr schlicht und weniger aufwendig gestaltet. In der Regel werden auch keine Handgriffe oder Beschläge angebracht.
  • Material: Bei einem Kremationssarg ist es außerdem wichtig, dass er aus Materialien besteht, die bei der Verbrennung keine schädlichen Dämpfe verursachen. Darüber hinaus ist ein Sarg für die Feuerbestattung weniger stabil gearbeitet, da er nicht dem Druck der Erde standhalten muss.

Sargbeigaben für Einäscherung

Viele Menschen möchten ihren verstorbenen Angehörigen auch bei einer Kremation eine persönliche Beigabe mit auf den Weg geben. In den meisten Krematorien in Graz ist dies möglich, allerdings abhängig von den jeweiligen Bestimmungen. Gerne erfüllte Wünsche sind beispielsweise die Beigabe von Fotos, Briefen, Kuscheltieren oder Büchern. Gegenstände, die bei der Einäscherung schädliche Rückstände oder Gase erzeugen könnten, sind allerdings nicht erlaubt. Um Unsicherheiten zu vermeiden, sollten Sie die konkreten Möglichkeiten am besten mit Ihrem Bestatter oder direkt mit dem Krematorium in Graz besprechen.

WIE UMWELT­VERTRÄGLICH IST EIN KREMATORIUM IN GRAZ?

Die Umweltverträglichkeit von Krematorien steht immer wieder im Fokus. In Graz setzen moderne Krematorien auf modernste Verbrennungstechnik und hocheffiziente Filteranlagen, um die Umweltbelastung durch Einäscherungen so gering wie möglich zu halten. Särge, Textilien und Beigaben müssen strenge Auflagen erfüllen und dürfen keine umweltschädlichen Substanzen bei der Verbrennung freisetzen. Und durch Computersteuerung ist außerdem eine genaue Überwachung der Abgaswerte möglich.

WELCHE KOSTEN FALLEN FÜR EINE KREMATION IN GRAZ AN?

DIE WAHL EINES KREMATORIUMS IN GRAZ

Grundsätzlich kann das Krematorium von den Angehörigen selber gewählt werden. Meist arbeiten Bestattungsunternehmen mit einem oder mehreren Partnerbetrieben zusammen. Aufgrund der steigenden Nachfrage nach Feuerbestattungen gibt es mehrere Feuerhallen in Graz. Bei der Bestattung Himmelblau Graz arbeiten wir mit der Feuerhalle Alpha zusammen. Die Feuerhalle befindet sich in Nestelbach in der Nähe unserer Filialen in Graz, Hausmannstätten und Fernitz.

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